HopfenErlebnisHof

Über uns

Hopfen
Image

Über uns


Wir, die Familie Forster, sind über viele Generationen hinweg leidenschaftliche Landwirte. Seit jeher schlägt unser Herzblut für den Hopfen, weshalb wir besonders stolz auf unseren HopfenErlebnisHof sind, eine Einzigartigkeit in Bayern: hier lassen wir unsere Besucher in die Welt des heutigen als auch früheren Hopfenbaus eintauchen und zeigen ihnen, wie der Hopfen vom Bauer zum Brauer gelangt.

Zu unserem modern geführten Hopfenbaubetrieb zählen neben dem Hopfenhof ein kleines Museum, ein familiär geführtes Gästehaus sowie die Landwirtschaft. Unsere Heimat Tettenwang liegt inmitten des schönen Altmühltals unweit der Orte Riedenburg, Kelheim und Ingolstadt. Damit bieten wir ein Hopfenerlebnis für die ganze Familie und den idealen Ausgangspunkt für viele weitere Freizeitgestaltungen in der direkten Umgebung.

Wir freuen uns auf ihren Besuch!

Unsere Geschichte

1835

Entstehung des Hofes

Aus dem Jahr 1835 stammt die erste Angabe über die Größe des Hofes mit 21 Hektar. Seitdem hat sich viel getan: Die heutige Betriebsfläche beträgt 52 Hektar und wuchs bis heute vor allem aus dem Zukauf von Wald, Acker- und Wiesengrundstücken. Zwischen 1865 und 1884 fanden außerdem diverse Neu- und Umbauten statt, wodurch der Hof an die Erfordernisse der jeweiligen Bewirtschaftung angepasst wurde. In den Jahren 1910 und 1917 wurden zwei weitere vollständige Anwesen in Tettenwang gekauft.

Entstehung

1835

1918

Beginn des Hopfenbaus

Der erste schriftliche Nachweis des Hopfenanbaus in unserer Familie geht auf das Jahr 1918 zurück, als Michael I vorübergehend für die Hopfenarbeit vom Armeedienst freigestellt wurde. Wir vermuten jedoch, dass bereits im 19. mit dem Anbau von Hopfen auf dem Hof begonnen wurde.

Forster

1970

Gastwirtschaft

Schon lange war ein Wirtshaus mit dem Hof verbunden. Alte Aufzeichnungen erwähnen es als „radizierte Tafernwirtschaft", was bedeutet, dass die Wirtsgerechtigkeit an Grund und Boden und nicht an eine Person gebunden war. Um 1970 war die Gastwirtschaft noch ein Nebenerwerbszweig des Hofes. Dies änderte sich, als die Familie im Laufe der 1970er Jahre gezielt in die Gastwirtschaft investierte und 1973 ein Saal sowie 1976 das Gasthaus neu erbaut wurden. Damit entwickelte sich die Gastwirtschaft zu einem der beiden wirtschaftlichen Standbeine der Familie.

1970

1973

Übergang zum Hopfenspezialbetrieb

In der Zeit um 1970 war der Hof der Familie Forster ein Mischbetrieb und fokussierte sich hauptsächlich auf Landwirtschaft und Gastwirtschaft. Die Landwirtschaft bedeutete zu dieser Zeit Ackerbau, Grünlandbewirtschaftung, Milchwirtschaft, Viehzucht, Hopfenanbau und Waldwirtschaft. Nach dieser Betriebsstruktur wirtschaftete der Hof seit seiner Übernahme durch Sebastian Forster im Jahre 1872. Einen entscheidenden Einschnitt brachten erst die frühen 1970er Jahre, als neben der Gastwirtschaft insbesondere auch in den Hopfenanbau investiert wurde. Innerhalb kurzer Zeit stieg die Anbaufläche hierfür von 4 auf etwa 10 Hektar. Während Viehzucht und Milchwirtschaft eingestellt wurden, baute man Getreide weiterhin auf ca. 18 Hektar Ackerfläche an. Der Hof wandelte sich dadurch zum Hopfenspezialbetrieb mit großer Gastronomie, wobei die Hopfenanbaufläche heute zwischen 11 und knapp 14 Hektar schwankt. Damit ist der Hof der Familie Forster ein Hopfenbetrieb mittlerer Größe.

1992

Jura-Altmannstein kommt zum Hopfenanbaugebiet der Hallertau hinzu

Da der feine Aromahopfen des Jura dem Hallertauer Hopfen in nichts nachsteht, was zahlreiche Auszeichnungen beweisen, wurde der Jura im August 1992 schließlich in die Hallertau aufgenommen. Damit wurde Jura-Altmannstein – früher das kleinste Hopfenanbaugebiet Bayerns – der 14. Siegelbezirk der Hallertau.

1992

1995

Der Hopfen im Mittelpunkt

Im Jahr 1995 begann Michael der IV. damit, interessierten Personen den Hopfen näherzubringen, indem er Hopfen-Infoabende sowie Betriebsführungen anbot. Heute können Besucher im Rahmen des HopfenErlebnisHofes die Hopfenernte und alles rund um den Hopfenanbau bei Hopfen-Bier-Seminaren, im eigenen Museum und bei vielen weiteren Attraktionen hautnah auf dem Hof miterleben.